Archiv für Juni 2013

Fundsachen

Es wurden verschiedenste Sachen von uns mit nach Dresden genommen.
Bitte meldet euch bei uns wenn ihr etwas wiederhaben möchtet.

* Jacken
* Pullis
* Hand- und Abtrockentücher
* FlipFlops
* Taschenmesser

Uns ist ein kleiner Fehler unterlaufen. Es wurde kein Schlüsselbund gefunden, sondern verloren. Falls du also einen Schlüsselbund gefunden hast melde dich bitte bei uns.

Infotelefon nicht erreichbar? Dann bitte per SMS versuchen

Leider hat unser Infotelefon (01573 – 167 80 37) schlechten Empfang auf der Burg. Wenn ihr uns nicht erreicht, schickt bitte stattdessen eine SMS, die sollte dann früher oder später ankommen. Falls das so nicht funktioniert, werden wir eine alternative Nummer mit besserem Netz bekanntgeben.

News

DGS Dolmetscher_innen
Leider müssen wir euch mitteilen, dass unsere Gebärdendolmetscher_innen für das kommende Wochenende abgesagt haben.
Das hatte verschiedene Gründe. Zum Einem sind zwei Personen für so viele Veranstaltungen zu wenig. Die war uns bewusst, jedoch hatten wir nicht die Kapazitäten und vor allem nicht die finanziellen Mittel um weitere Dolmetscher_innen anfragen zu können.
Zum Anderen gab es von ihrer Seite aus Kritik an unserer Vorgehensweise und wir werden versuchen diese für kommende Veranstaltungen zu berücksichtigen. Es ist wichtig, dass von Anfang an Dolmetscher_innen an der Konzeptionalisierung mitwirken können. So müssen Details nicht rückwirkend mit Referent_innen abgesprochen werden und eine Vorbereitung der Dolmetscher_innen auf die Themen kann frühzeitiger stattfinden.

Vorträge/Workshops
Ann Wiesental
Ann Wiesenthal kann leider kurzfristig doch nicht kommen – aber die angekündigte „Einführung in das Kapital von Marx“ wird trotzdem stattfinden: Susann übernimmt dankenswerterweise.

Eva von Redecker
Der Vortrag von Eva von Redecker „Einführung in die Queer Theorie“ wird nicht wie geplant am Freitag, sondern am Sonntag um 14h stattfinden.

Sookee
Sookee kommt nun doch nicht zum Camp. Um möglichen Nachfragen vorzugreifen:
Ja, wir haben sie auf ihren umstrittenen Auftritt beim Workers Youth Festival angesprochen. Ihre Antwort ist nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Sie hat ihre Campteilnahme u.a. aus persönlichen Gründen abgesagt.

Wissensbarrieren

Wir veranstalten das Camp, um uns selber näher mit den Themen auseinanderzusetzen, die uns beschäftigen. Wir wollen uns gemeinsam mit euch an ein Verständnis der Zusammenhänge von Kapitalismus und Geschlecht herantasten.

Das Camp beinhaltet einführende und vertiefende Veranstaltungen. Jedoch ist die Beschreibung „einführend“ natürlich relativ zum jeweiligen Vorwissen. Wir haben Bedenken, dass Menschen angesichts des doch sehr wissenschaftlich geprägten Lineups dem Camp fernbleiben, weil mensch denken könnte: Keine Chance, nur Checker_innen willkommen.
Wir werden auch nicht alles verstehen, was referiert wird. Wir haben nur eben den Anspruch bzw. Wunsch, mehr verstehen zu lernen. Wir hoffen, dass sich das Camp wenig um das kurzfristige und unbefriedigende Gefühl, schlauer zu sein als andere, drehen wird.

Wie kann mensch ohne die Angst vor Unwissenheit dazulernen? Wir haben uns dazu viele Gedanken gemacht, woraus u.a. die folgende Idee hervorging: Es werden Karten mit der Aufschrift „Hääh?“ ausliegen, die jede_r selbständig nutzen kann. Wenn in Vorträgen oder größeren Diskussionen Inhalte unklar sind, dann ist es möglich, sie hochzuhalten, um der_dem Vortragenden oder Mitdiskutierenden visuell zu verdeutlichen, dass etwas unklar ist (Passagen oder Wörter) – ohne sich dabei allzu „klein“ machen zu müssen. Das heißt nicht automatisch, dass dann sofort erklärt werden muss, denn das kann unter Umständen tatsächlich auch Diskussionen zerstören – aber manchmal wiederum erst ermöglichen. Wir hoffen einfach auf einen sensiblen Umgang damit, bei allen Beteiligten. Mal den eigenen eingefahrenen Diskussionsstil hinterfragen fügt sicher so mancher Checker_in keinen ernsthaften Schaden zu.

Eine andere konkrete Idee für das Camp ist eine interaktive Pinnwand, an der Leute sich gegenseitig Worte oder Sachverhalte erklären bzw. Verständnisfragen stellen können – was somit auch anonym möglich wird.